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SMS Short Message
Service
Als
SMS oder Short Message Service
bezeichnet man den so genannten Kurznachrichtendienst. Bei SMS handelt
es sich um einen Telekommunikationsdienst für die Übertragung von
Textnachrichten. Diese Technologie wurde für den so genannten
GSM-Mobilfunk entwickelt. Die Geschichte des Short Message Service
begann im Dezember 1992.
Damals wurde er eine SMS von einem PC aus an ein Mobilfunk in ein
britisches Mobilfunknetz gesendet. 1993 wurde schließlich der
GSM-Standard in Europa eingeführt.
Der Short Message Service galt einst als „Abfallprodukt“, das man
kostenlos anbot.
In den letzten Jahren hat der Short Message Service jedoch zu einem
der größten Ertragsbringer der Netzbetreiber entwickelt. Allein in
Europa wurden 2003 über 16 Milliarden Kurzmitteilungen pro Monat
versendet, wobei die Kurzmitteilungen (SMS) sich seit dem Jahr 1997
auch über das Internet verschicken lassen..
Für den
Short Message Service gibt es inzwischen schon eine Weiterentwicklung,
den so genannten Enhanced Message Service (kurz auch EMS genannt),
sowie den Multimedia Messaging Service (auch MMS genannt).
Der Short Message Service für die Übertragung einen
Signalisierungskanal des GSM-Standards, so zum Beispiel den so
genannten FACCH, den Fast Associated Control Channel oder aber den
SDCCH, den Stand-alone Dedicated Control Channel, wobei diese Kanäle
auch genutzt werden, um Gespräche aufzubauen und zu halten. SMS, also
Kurzmitteilungen kann man dabei parallel zu einer Telefonverbindung
versenden, bzw. auch empfangen.
Möglich ist dies, weil ein Teil der Bandbreite des Verkehrsdatenkanals
temporär zum Signalisierungskanal (FACCH) umkonfiguriert wird und
dabei zum versenden, bzw. empfangen der SMS genutzt wird.
Der
Versand von einer SMS erfolgt vom Mobiltelefon an die
Kurzmitteilungszentrale, zu der man auch kurz SMSC sagt. Das heißt,
dass man eine SMS nicht direkt von einem Mobiltelefon zum Empfänger,
bzw. dessen Mobiltelefon sendet. Die Kurzmitteilungszentrale leitet
die SMS sozusagen weiter. Aus dem so genannten Header wird dabei
herausgelesen, an welche Zielnummer die SMS gehen soll und sendet
diese dann entweder ins eigene Netz, oder aber an den jeweiligen
Netzbetreiber der Zielnummer, wobei die verschiedenen Netzbetreiber
dabei untereinander verbunden sind.
Sollte die Zielnummer für eine SMS dabei kein Mobilfunkgerät sein,
sondern eine so genannte Anwendung sein wie zum Beispiel eine
Anmeldung bei einem Short-Message-Newsletter-Service, so wird der
Inhalt der Nachricht über Datenverbindungen an den jeweiligen Server
des Service-Anbieters weiter geleitet.
Eine
SMS, bzw. die Kurzmitteilung an sich, besteht immer aus zwei Teilen.
Zum einen dem so genannten Header. Im Header, was übersetzt Briefkopf
heißt, werden verschiedene Nachrichtenparameter angegeben, wie zum
Beispiel die Absendernummer und die Codierung, oder aber der
Zeichensatz und natürlich die Empfängernummer.
Der zweite Teil einer SMS bildet der so genannte Body. Das simsen von
SMS Sprüche ist auch beliebt.
Dieser enthält den eigentlichen Nachrichteninhalt. Dieser besteht
dabei aus den Nutzerdaten, welche übertragen und gegebenenfalls auch
im Display des Empfängers angegeben werden sollen, sowie der
eigentliche Nachricht. Dieser so genannte Body darf maximal eine Größe
von 1.120 Bit haben. Umgerechnet sind das rund 160 Zeichen, die man
für Textnachrichten zur Verfügung hat. Bei der so genannten Kodierung
von SMS Nachrichten gibt es insgesamt drei verschiedene Arten. Die
kleinste Größe beträgt dabei 7 Bit. Für Textnachrichten mit
lateinischen und griechischen Buchstaben ist dieser 8 Bit groß, für
Datennachrichten beträgt die Größe 16 Bit.
Im Internet tummeln sich auch zahlreiche
Free SMS Anbieter, dort können
kostenlose SMS versendet werden. Es gibt kostenlose Anbieter, sowohl
als auch kostenpflichtige
Free SMS Anbieter. |