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MMS - Multimedia
Messaging Service
MMS,
bzw. der Multimedia Messaging Service ist als die
Weiterentwicklung des Short Message Service, kurz SMS und des EMS
anzusehen. Laut Statistik wurden in Deutschland 116 Millionen MMS
verschickt.
MMS bietet dabei die Möglichkeit, mit einem Handy
multimediale Nachrichten an andere mobile Endgeräte, oder aber an eine
normale E-Mail-Adresse zu senden.
Während SMS lediglich als Länge für die Textnachrichten 160 Zeichen
zulässt, erlaubt EMS schon das Erzeugen von längeren Nachrichten,
wobei diese auch kleinere Bilder, sowie Formatierung, wie Fettdruck
oder Kursivschrift zulassen.
Mit MMS war es dann möglich Nachrichten in beliebiger Form auch mit
multimedialem Inhalt zu verschicken. Dabei darf diese so genannte
Multimedia Message (kurz: MM) aus beliebig vielen Anhängen von
beliebigen Typen bestehen.
Mit MMS
ist es auch möglich sowohl simple Texte, als auch komplexe Dokumente,
sowie Bilder (MMS
Bilder) und sogar kurze Videosequenzen zu versenden, und
zwar an einen, oder auch gleichzeitig an mehrere Empfänger. Bei MMS
gibt es keine prinzipielle Größenbeschränkung.
Die Einschränkung der MMS geschieht jedoch durch die Endgeräte, die
immer nur eine maximale Größe bearbeiten können.
Aufgrund dieser Tatsache versuchen die Netzbetreiber den Inhalt der
Multimedia Message (kurz: MM) in dem so genannten MMSC, dem Multimedia
Messaging Center auf das empfangende Endgerät anzupassen. Man spricht
hier auch von dem so genannten Transcoding. Dieses Transcoding
funktioniert dabei zum Beispiel über das Verkleinern von Bildern. Die
deutschen Netzbetreiber haben dabei eine maximale Nachrichtengröße von
300 Kilobyte implementiert.
MMS ist
nicht kompatibel zu SMS oder EMS. Handys, mit denen man MMS versenden
oder aber empfangen will, müssen MMS dabei explizit unterstützen.
Neuere Handys bieten fest eingebaute Kameras, womit man mit einem
Handy selbst Bilder und Videos aufnehmen kann.
Die Übertragung der Daten erfolgt bei MMS über GPRS. Für die
Kommunikation wird WAP verwendet und die Spezifikation beinhaltet
Schnittstellen zur Kommunikation mit Email-Gateways und anderen MMSCs,
welche auf SMTP beruhen.
Bei einigen der Netzbetreiber funktioniert der MMS-Empfang erst,
nachdem eine MMS verschickt wurde.
Für den
MMS-Standard wurden mehrere Protokolle definiert, so zum Beispiel der
EAIF, oder der MM1, der MM2, der MM3, der MM4, der MM5, der MM6, der
MM7 und der MM8.
Über MMS kann man mehrere Dienste damit beauftragen einem immer die
neusten Nachrichten zu senden, untermalt mit Bildern.
MMS ist jedoch in der Regel kein billiger Spaß. In der Regel bezahlt
man nämlich für das Versenden einer MMS das sechs- bis fünffache, als
für das Versenden einer Textnachricht via SMS.
Einige Netzbetreiber berechnen dabei unterschiedliche Preise. Man
unterscheidet nämlich zwischen den so genannten netzintern und den
netzextern verschickten MMS. Darüber hinaus wird im Bezug auf die Höhe
der Tarife zwischen kleinen und großen MMS unterschieden. Von kleinen
MMS spricht man, wenn es sich um Nachrichten von bis zu 30 KB handelt,
von großen MMS spricht man, wenn die Größe der Nachricht zwischen 30
und 100 KB liegt.
Deutsche Netzbetreiber greifen dabei ihren Kunden im Vergleich zum
europäischen Ausland ihre Kunden dabei durchschnittlich gesehen mehr
in die Tasche. Der Grund dass viele Kunden abgeschreckt werden von dem
Versenden einer MMS sind die hohen Gesprächspreise, bzw. die
ungünstigen Abrechnungstakte. |