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Handyvideos

Handyvideos können mit einem so genannten Fotohandy oder aber auch Kamera-Handy aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um ein Handy mit einer integrierten Digitalkamera. Die Fotohandy wurden in Japan entwickelt, wobei das erste Fotohandy, bzw. Kamerahandy 2000 auf den Markt kam. Im Laufe der Jahre hat sich die Multimediafähigkeit von Handys weiter verbessert, so dass auch die Qualität der Handy Videos besser geworden ist.

Handy Videos zu machen ist insbesondere bei Jugendlichen sehr beliebt. Ein entsprechendes Handy mit einer derartigen Funktion kann aber auch im alltäglichen Leben sehr nützlich sein. Beispielsweise kann man mit einem derartigen Handy bei einem Verkehrsunfall sehr wichtige Bilder machen, die letztendlich eventuell über Schuld oder Unschuld eines Verkehrsteilnehmers entscheiden können. Videoaufnahmen dieser und auch herkömmlicher Art sind bei deutschen Gerichten nämlich zugelassen.

   

Aber auch im Freizeitbereich kann ein Fotohandy in der Regel einen Fotoapparat oder einen Camcorder ersetzen. Das Handy ist klein und handlich und passt in jede Tasche, im Gegensatz zu Fotoapparat und Camcorder. Besonders beliebt ist das Herstellen von Handy Videos jedoch bei Jugendlichen. Es ist dabei nicht selten, dass die Clips im Internet landen,
wobei es sich unter Umständen dabei auch um das Filmen von Straftaten handelt, denn kaum ein Jugendlicher, der sein Handy abschaltet, wenn andere Jugendliche andere verprügeln.
Nur wenige legen das Handy dann beiseite und versuchen zu schlichten. Viele sind vielmehr auf einen geilen Clip aus. Fotohandys gerieten in letzter Zeit zunehmend in die Kritik, insbesondere wegen eines zunehmenden Voyeurismus in Umkleidekabinen, sowie in öffentlichen Badeanstalten.

Der Markt für Handy Videos ist in Deutschland ein noch sehr junger Markt. Das erste Fotohandy erschien erst im Jahr 2001 auf dem deutschen Markt. Die ersten Handy mit integrierter Digitalkamera hatten dabei eine sehr geringe Auflösung. Seit 2004 hat sich die Technik im Bezug auf den Einbau einer Digitalkamera erheblich verbessert. Die ersten Fotohandys hatten dabei zunächst 1,3 Megapixel, inzwischen sind Fotohandys mit 2- bis 3-
Megapixel auf dem Markt, wobei es auch 7 Megapixel Fotohandys gibt.

Für die Aufnahme von Fotos und Videos wird ein so genannter CMOS-Server verwendet. Nach diesem richtet sich auch die Bildauflösung. Hat man Fotos oder aber ein Handy Video gemacht, so kann man dieses mit Hilfe von einem Datenkabel, oder per Bluetooth oder aber Infrarot auf den Computer geladen werden. Mit entsprechender Software kann man die Handy Videos dann per Email an Freunde und Verwandte senden. Ohne den Zwischenschritt über den Computer kann man Handy Videos aber auch von Handy zu Handy verschicken und zwar per MMS. Dieser Dienst ist jedoch nicht kostenlos.

Von der Qualität her gesehen kommt es bei einem Handy Video ganz darauf an, ob das Handy auch 100%ig in Ordnung ist, denn nur bei wenigen Handys mit denen man Handy Videos machen kann, ist das Objektiv der Kamera vor Zerkratzen geschützt. Aufgrund dieser Tatsache leidet oftmals die Bildqualität, wobei bei einigen Handymodellen das Objektiv tiefer im Gerät sitzt, bei anderen schützt eine vorschiebbare Klappe vor dem Zerkratzen des Objektives, bzw. es gibt auch Handys, bei denen ein Schutzglas in der Oberschale integriert ist. Dieses ist wenn es zu Kratzern kam, auch austauschbar.