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Handytarife
Kaum
jemand, der heute nicht wenigstens ein Handy hat, einige besitzen
sogar mehrere.
So unterschiedlich wie die Handys, die sich heute auf Markt befinden,
auch sind, so unterschiedlich sind auch die so genannten
Handy Tarife. Bei Handytarifen handelt es sich im Wesentlich
um die Vertragsbedingungen, aufgrund derer man das Handy vom
Netzbetreiber aus nutzen darf, sprich was man dafür an Grundgebühren
und an Verbindungskosten zahlen muss.
Ein Handytarif beschreibt dabei explizit den Preis, sowie die
Gestaltung und auch die Laufzeit, sowie die Verfügbarkeit der
einzelnen zur Verfügung gestellten Leistungen eines
Mobilfunkanbieters. Insbesondere handelt es sich dabei um die
Dienstleistungen, die neben dem Telefonieren mit dem Handy, das das
Objekt des jeweiligen Vertrages ist, noch zusätzlich angeboten werden.
Ein Mobilfunkanbieter bietet in der Regel mehrere Handytarife an.
Einige sind dabei nur für bestimmte Handys verfügbar.
Ein
Handytarif setzt sich in der Regel zusammen aus der Gebühr für den
Abschluss, bzw. die Aktivierung des Handytarifs,
sowie der monatlichen Grundgebühr und dem Preis für die mit dem
jeweiligen Handy, für das man den Handytarif erworben hat, geführten
Gespräche.
Die monatliche Grundgebühr bei einem
Handyvertrag ist dabei insbesondere
von der Laufzeit des Handyvertrages abhängig. Günstiger sind dabei in
der Regel die Grundgebühren bei einem Vertrag mit einer längeren
Laufzeit. Die Grundgebühren für kürzere Laufzeiten sind hingegen in
der Regel höher.
Bei den
Preisen für die geführten Gespräche ist es hingegen in der Regel so,
dass Gespräche vom eigenen Mobilfunknetz in ein anderes Mobilfunknetz,
sowie vom eigenen Mobilfunknetz zum Festnetz sich erheblich im Preis
unterscheiden. Die Preise für Gespräche ins Festnetz sind dabei
grundsätzlich höher. Im Gegensatz zu Gesprächen vom eigenen
Mobilfunknetz in ein anderes Mobilfunknetz sind hingegen auch wieder
teuerer, als Gespräche zu Gesprächspartnern innerhalb des eigenen
Mobilfunknetzes.
Grundsätzlich unterscheidet man bei der Abrechnungsart zwischen
volumenbasiert oder zeitbasiert. Entscheidend für den Gesprächspreis,
der zeitbaisiert ist, ist dabei die so genannte Taktung. Taktung
bedeutet dabei, in welchen Einheiten ein Gespräch abgerechnet wird.
60/1 bedeutet zum Beispiel dass die erste Minute immer voll, die
einzelnen Sekunden danach einzeln abgerechnet werden.
Grundsätzlich lassen sich
Handtarife aber danach klassifizieren, ob
der Nutzer vor oder nach der Nutzung zahlt. Ein weiteres Merkmal für
die Klassifizierung ist dabei ob die Nutzungsentgelte für das
jeweilige Nutzungsprofil fix, oder aber variabel sind.
Zum einen gibt es da die so genannten Guthabentarife. Man spricht hier
auch von so genannten Prepaid-Tarifen. Derartige Handytarife haben
keine Vertragslaufzeit und der Nutzer kann erst telefonieren, wenn man
das Guthaben aufgeladen hat.
Bei den so genannten Laufzeit-Tarifen zahlt der Nutzer das
telefonierte Entgelt zum Ende eines bestimmten
Abrechnungszeitraums.Darüber hinaus gibt es noch die so genannten
Flatrates. Bei Flatrates handelt es sich dabei in der Regel um so
genannte Postpaidtarife. Diese haben nur zu bestimmten Zielen keine
variablen Gesprächsgebühren, oder aber Datennutzungsgebühren. Man
zahlt bei einer Flatrate einen festen monatlichen Betrag.
Ein
Handytarif (bzw.
Handy Vertrag) kann neben den eigentlichen Gesprächsverbindungskosten und
Grundgebühren auch noch andere Dienste beinhalten. Diese können zum
Beispiel die so genannten Sprachanrufe, oder aber SMS und MMS sein,
aber auch verschiedene Datenverbindungen, wie zum Beispiel UMTS oder
GPRS, bzw. HSDPA.
Karte Handy |