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Handy Klingeltöne
Bei
Klingeltönen handelt es sich im Allgemeinen um einen
Signalton. Dieser wird von einer Klingel erzeugt, wobei hiermit bei
Klingeltönen eine digitalisierte Audiodatei gemeint ist. Diese kann
von Mobiltelefonen abgespielt werden, und zwar bei einem ankommenden
Anruf.
Als Vorlage für Klingeltöne dienen dabei in der Regel populäre
Melodien, oder aber digitalisierte so genannte „lustige Sprüche“, oder
aber einfach nur – zum Teil obszöne – Geräusche, die ebenfalls
digitalisiert werden. Im Internet gibt es
Musik Download Webseiten wo man
diese downloaden kann.
Die
Idee, die hinter den Klingeltönen an sich steckt, ist dabei dass man
die Anrufe von verschiedenen Anrufern auf den Mobiltelefonen durch
Melodien unterscheiden kann. Die Vermarktung von Klingeltönen hat sich
inzwischen zu einem eigenen Wirtschaftszweig entwickelt. Dessen
Umsätze machen inzwischen einen beachtlichen Teil der Musikindustrie
aus, wobei es weltweit verschiedene Anbieter gibt. Und natürlich gibt
es auch in diesem Wirtschaftszweig einen Marktführer.
Bei den
Klingeltönen gibt es verschiedene Datenformate. Zum Beispiel das
Datenformat MIDI. Hierbei wird als Quelle für
Klingeltöne bei Mobiltelefonen eine
so genannte MIDI-Datei verwendet. Dieses Dateiformat kodiert dabei
eine Abfolge von Codes für Länge und Höhe und Charakteristik von
Einzeltönen.
Neben dem MIDI-Datenformat gibt es auch noch herstellereigene Formate.
Diese herstellereigenen Formate werden insbesondere für Mobiltelefone
verwendet, die keine so genannten polyphonen Klingeltöne abspielen
können. Hierbei handelt es sich in der Regel um ältere Mobiltelefone.
Einige dieser Herstellerformate verfügen dabei über einen so genannten
Quasi-Standard, der für den Austausch von Klingeltönen entwickelt
wurde.
Darüber hinaus gibt es noch so genannte offene Standards. Diese
Formate sind für die Darstellung von Klingeltönen zugeschnitten. Sie
unterstützen darüber hinaus die dazu notwendigen Features. Der Vorteil
derartiger Formate liegt dabei darin, dass diese Formate in einer
kompakten ASCII-Darstellung bestehen. Klingeltöne in
diesen Formaten kann man per SMS versenden.
Ein
weiteres Datenformat, in dem es Klingeltöne gibt ist MP3. Bei
MP3 werden im Gegensatz zu MIDI-Dateien keine Einzeltöne, sondern
nahezu das komplette von Menschen wahrnehmbare Klangspektrum
abgebildet. Es handelt sich dabei um eine datenreduzierte CD-Qualität.
Diese MP3-Dateien können dabei je nach verwendeter Bit-Rate wesentlich
größer sein, als MIDI-Dateien. Eine Dekodierung dieser Dateien ist
jedoch wesentlich aufwändiger, als bei anderen klingelkompatiblen
Formaten. Aus diesem Grund sind in der Regel auch leistungsfähigere
Mobilfunkgeräte notwendig.
Handys wurden und werden stetig weiter entwickelt. Gleiches gilt auch
für die Technik, mit der man Klingeltöne abspielen kann. Heute ist es
daher sogar möglich kurze Videos als Klingelton abzuspielen. Der
Erwerb von einem Klingelton kostet Geld, oft jedoch nur einige Euro.
Im Fernsehen und im Internet werden Klingeltöne massiv beworben. Für
viele Jugendliche ist es dabei zur Gewohnheit geworden durch einen
Anruf bei einer 0900er-Nummer den neuesten Hit als Klingelton zu
kaufen. In diesem Bereich wurde inzwischen eine kleine
Preistransparenz geschaffen. Das heißt es muss auch für einen jungen
Menschen ersichtlich sein, wie viel der Klingelton in Wirklichkeit
kostet. Viele Angebote sind aber nach Expertenmeinung auch noch heute
missverständlich, so dass viele Kunden auch heute noch ungewollt ein
Abonnement abschließen. Dies gilt sowohl für entsprechende Werbung im
Fernsehen, im Internet und im Radio. Auf diese Weise soll verhindert
werden, dass sich Jugendliche unwissentlich überschulden. Ausgelöst
wurde die Verschärfung der Gesetze durch eine Reihe von
Beschwerdefluten.
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